Meta-analytic Evidence for Four Amplifier Loops in Chronic Pain Chronification: The Pain Amplifier Loop Framework (PALF) as a Conceptual Risk Index for Prospective Validation

Diese Metaanalyse quantifiziert die Wirkung von vier biopsychosozialen Verstärkerschleifen (Schlafstörungen, Katastrophisieren, metabolische Entzündungsmarker und präoperative Opioidnutzung) auf die Chronifizierung von Schmerzen und schlägt darauf aufbauend das evidenzbasierte „Pain Amplifier Loop Framework" (PALF) als vorläufigen RisikoindeX vor, der einer prospektiven Validierung bedarf.

Arranz-Duran, J.2026-04-07📄 pain medicine

Beyond intensity: Pain distribution shapes healthcare- and treatment-seeking beliefs in individuals with and without clinical pain

Die Studie zeigt, dass die räumliche Verteilung von Schmerzen neben der Intensität ein entscheidender Faktor für die Bereitschaft ist, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen und Schmerzmittel einzunehmen, was darauf hindeutet, dass diese räumlichen Merkmale in der klinischen Bewertung und Behandlung systematisch berücksichtigt werden sollten.

Frankenstein, T., Intert, S., Szikszay, T. M. + 5 more2026-04-04📄 pain medicine

Structural and Functional Alterations of the Dorsolateral Prefrontal Cortex Across Chronic Pain Cohorts

Die Studie zeigt, dass bei Patienten mit chronischen Schmerzen eine konsistente strukturelle und funktionelle Beeinträchtigung des dorsolateralen präfrontalen Kortex vorliegt, wobei die reduzierte Konnektivität zwischen diesem Bereich und dem Hippocampus mit Vermeidungsverhalten, jedoch nicht mit der Schmerzintensität assoziiert ist.

Kawate, M., Takaoka, S., Shinohara, Y. + 7 more2026-03-25📄 pain medicine

Meta-analytic Evidence for Four Amplifier Loops in Chronic Pain Chronification: Development of the Pain Amplifier Loop Framework (PALF) Risk Score

Diese Metaanalyse identifiziert vier biopsychosoziale Verstärkerschleifen (Schlafstörungen, Katastrophisieren, metabolische Entzündung und Opioidgebrauch), die über TLR4/NF-κB-Signalwege zur Chronifizierung von Schmerzen beitragen, und entwickelt darauf basierend den klinisch anwendbaren PALF-Risikoscore zur Vorhersage des Therapieversagens.

Arranz-Duran, J.2026-03-24📄 pain medicine

Ecological Momentary Assessments of daily pain experiences in bothersome and high-impact chronic pain

Die Studie nutzt ökologische Momentanbeurteilungen, um zu zeigen, dass zwar Menschen mit hochgradigem chronischen Schmerz (HICP) häufiger in ihren täglichen Aktivitäten eingeschränkt sind als solche mit nur belastendem chronischen Schmerz, sich viele andere schmerzbezogene Alltagserfahrungen und Bewältigungsstrategien zwischen den beiden Gruppen jedoch ähneln.

Walentynowicz, M., Junghaenel, D. U., Mackey, S. C. + 2 more2026-03-20📄 pain medicine

Identification of LPO and RTN4R as Proteomic Signatures of Pain Persistence: An Exploratory Analysis of the UK Biobank

Diese explorative UK-Biobank-Studie identifiziert Lactoperoxidase (LPO) und den Nogo-Rezeptor (RTN4R) als signifikante proteomische Prädiktoren für die Persistenz von Schmerzen, die unabhängig von systemischen Faktoren wie Monozytenzahl und Testosteron sind und auf spezifische molekulare Mechanismen wie sekretorische Peroxidase-Wege sowie die Hemmung der neuralen Reparatur hinweisen.

Lehrer, S., Rheinstein, P.2026-03-19📄 pain medicine

Efficacy of tDCS and EEG Neurofeedback, individually and combined, on Neuropathic Pain following spinal cord injury: Protocol for a Randomised Controlled Trial

Dieser Protokollartikel beschreibt eine randomisierte, teilweise verblindete 2x2-Faktorial-Studie, die die Wirksamkeit von EEG-Neurofeedback und transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) sowie deren Kombination zur Behandlung neuropathischer Schmerzen nach Rückenmarksverletzungen in einem großen, häuslich durchgeführten klinischen Versuch untersucht.

Chowdhury, N., Hesam Shariati, N., Quide, Y. + 13 more2026-03-18📄 pain medicine

Initiation of buprenorphine as part of pain management approach to trauma patients in the intensive care unit with a history of opioid use disorder: A QI Study

Diese Qualitätsverbesserungsstudie zeigt, dass die Initiierung von Buprenorphin bei Trauma-Patienten mit Opioidkonsumstörung auf der Intensivstation sicher ist und nicht zu einer Verschlechterung der Schmerzkontrolle, einem erhöhten Opioidbedarf oder negativen klinischen Ergebnissen führt.

Khan, A., Rosario-Rivera, B. L., Shivanekar, S. P. + 3 more2026-03-09📄 pain medicine

Personalizing neuromodulation for chronic pain: A connectivity-guided randomized trial

Eine randomisierte kontrollierte Studie zeigte, dass die personalisierte Zielauswahl für rTMS basierend auf der globalen kortikalen Konnektivität keine besseren Schmerzergebnisse als die klassische M1-Stimulation erzielte, wobei jedoch eine niedrigere lokale M1-Konnektivität als Biomarker für ein besseres Ansprechen auf die Standardbehandlung identifiziert wurde.

De Martino, E., Bach, M. M., Couto, B. N. + 6 more2026-03-06📄 pain medicine

Exploring Electroencephalography for Chronic Pain Biomarkers: A Large-Scale Benchmark of Data- and Hypothesis-Driven Models

Die Studie zeigt, dass Ruhe-EEG-Daten aufgrund schwacher Vorhersageleistung für chronische Schmerzintensität (R=0.15) im Vergleich zu einer robusten Altersvorhersage (R=0.53) wenig geeignet sind, um klinisch verwertbare Biomarker zu liefern, und schließt stattdessen intra-individuelle Modellierungsansätze als vielversprechender Weg für personalisierte Schmerztherapien aus.

Bott, F. S., Turgut, O., Zebhauser, P. T. + 9 more2026-03-06📄 pain medicine

Real-world Opioid-Sparring Effects of Infiltration between the Popliteal Artery and the Capsule of the Knee (IPACK) in Patients Undergoing Anterior Cruciate Ligament Reconstruction

Diese Studie untersucht in einem realen Umfeld, ob die Infiltration zwischen der Kniekehlenarterie und der Kapsel (IPACK) bei Patienten mit vorderem Kreuzbandriss die unmittelbare postoperative Opioidkonsumption im Vergleich zu einer Referenzkohorte reduziert.

Karlsen, A. P. H., Olsen, M. H., Barfod, K. W. + 4 more2026-03-02📄 pain medicine

Spinal Cord Stimulation for Persistent Spinal Pain Syndrome Type II: A Systematic Review and Subgroup Meta-analysis of Randomized Controlled Trials

Diese systematische Übersicht und Subgruppen-Metaanalyse randomisierter kontrollierter Studien zeigt, dass verschiedene Spinalcord-Stimulation-Modalitäten bei Patienten mit persistierendem Wirbelsäulenschmerzsyndrom Typ II eine klinisch relevante Schmerzlinderung bewirken, wobei hochfrequente Stimulation für Rückenschmerzen und Burst-Stimulation für kontinuierliche Schmerzintensität signifikant überlegene Ergebnisse aufweisen, obwohl die Evidenz durch Heterogenität und begrenzte Studienanzahl eingeschränkt ist.

Delbari, P., Pourahmad, R., Zare, A. h. + 4 more2026-02-26📄 pain medicine